Osteopathie

Osteopathie ist eine eigenständige manuelle Form der Medizin, welche vor 142 Jahren von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Wort Osteopathie kommt von:
Osteon- das bedeutet „Gewebe“ (der Knochen ist auch eine Form von dem Gewebe). Pathie- kommt von Pathos, (wie bei Sympathie, Antipathie, Empathie…) was „fühlen“ bedeutet. Also bedeutet Osteopathie „im Gewebe fühlen“.
Die Osteopathie betrachtet den Körper als untrennbare Einheit vielfältiger Gewebe und Strukturen, die auf komplexe Weise miteinander reagieren. Dabei ist jedes Gewebe - bis zur kleinsten Zelle – stets in Bewegung.
Ist die Beweglichkeit einer Körperstruktur gestört, folgt daraus eine Funktionseinschränkung, die sich sowohl lokal als auch auf entfernte Bereiche des Körpers auswirken kann.
Die Aufgabe des Osteopathen ist es, diese Funktionseinschränkungen mittels manueller Techniken aufzuspüren und zu korrigieren und damit den Weg für die Selbstheilungskräfte des Körpers freizumachen.